Systemvoraussetzungen
Docuflair Desktop läuft unter Windows 10/11 (64 Bit) und macOS 12 oder neuer. Das Installationspaket bringt alle Komponenten mit — Laufzeitumgebung, Texterkennung (OCR) mit 18 Sprachpaketen, Erkennungsdaten und einen eingebetteten Browser für HTML- und E-Mail-Dateien. Auf dem Zielrechner muss nichts vorinstalliert werden (kein .NET, kein Microsoft Office, kein PDF-Treiber).
Windows
Abschnitt betitelt „Windows“| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 (64 Bit), Version 21H2 | Windows 11, aktuelles Funktionsupdate |
| Architektur | x64 — 32-Bit-Windows und Windows on ARM werden nicht unterstützt | x64 |
| Prozessor | 4 Kerne (Core i3 / Ryzen 3 ab ca. 2020) | 8 Kerne oder mehr mit hoher Einzelkern-Leistung (Core i7/i9, Ryzen 7/9 ab ca. 2022) |
| Arbeitsspeicher | 8 GB | 16 GB (32 GB bei sehr großen Scan-Stapeln) |
| Festplatte | 2 GB frei | SSD/NVMe, 5 GB frei |
| Anzeige | 1366 × 768 | 1920 × 1080 oder höher (Skalierung bis 200 %) |
| Scanner (optional) | TWAIN-Scanner mit 64-Bit-Treiber | — |
| Installation | Administratorrechte für das Setup | — |
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | macOS 12 (Monterey) | aktuelles macOS |
| Architektur | Apple Silicon (arm64) oder Intel (x64) — getrennte, jeweils native Pakete, keine Emulation | Apple Silicon (M-Serie) |
| Prozessor | Intel-Mac ab ca. 2018 (4 Kerne) | Apple M1 Pro oder neuer |
| Arbeitsspeicher | 8 GB | 16 GB |
| Festplatte | 2 GB frei | 5 GB frei |
| Anzeige | — | Retina wird nativ unterstützt |
| Scanner (optional) | Von macOS unterstützter Scanner (USB oder Netzwerk) | — |
Beim ersten Start kann eine Gatekeeper-Rückfrage erscheinen (Paket ohne Notarisierung): Bestätigen Sie die App im Ordner Programme einmalig per Rechtsklick → Öffnen. Für das Scannen über Netzwerkgeräte fragt macOS einmalig nach der Erlaubnis, im lokalen Netzwerk suchen zu dürfen.
Speicherbedarf
Abschnitt betitelt „Speicherbedarf“| Posten | Größe (ca.) |
|---|---|
| Installationspaket (Download) | 280 MB |
| Installierte Anwendung | 900 MB — davon 430 MB Browser, 85 MB OCR-Sprachen, 22 MB Erkennungsdaten |
| Benutzerdaten (Einstellungen, Wörterbücher, Pseudonym-Zuordnungen) | wenige MB, wächst mit der Nutzung |
Vorgangsdateien (.dfr) |
wenige MB; bei gescannten Vorgängen liegen die Bilddaten in der Datei (1–5 MB pro Seite) |
Netzwerk
Abschnitt betitelt „Netzwerk“Netzwerkzugriffe entstehen nur in drei Fällen:
- einmalig zur Lizenzaktivierung (
license.administrator.at, HTTPS/443), - optional beim KI-Assistenten (API des gewählten Anbieters),
- optional beim Versand aus dem Scan-Werkzeug an einen Docuflair-Server.
Alle Verbindungen lassen sich über einen Proxy führen. In abgeschotteten Netzen genügt es, die Aktivierung einmalig zuzulassen; ohne hinterlegten API-Schlüssel bleibt der KI-Assistent inaktiv.
Hinweise zur Planung
Abschnitt betitelt „Hinweise zur Planung“- Eine Instanz pro Rechner — über alle Sitzungen hinweg. Auf Terminal-Servern ist die Desktop-Anwendung damit nicht für den Mehrbenutzerbetrieb geeignet; dafür gibt es die Server-Lösung Docuflair Redact & Mask.
- OCR-Sprachen sparsam wählen: Jede zusätzliche Sprache verlangsamt die Erkennung und kann die Genauigkeit senken (Einstellungen → Texterkennung; Standard: Oberflächensprache plus Englisch). Faustregel auf empfohlener Hardware: wenige Sekunden pro Seite.
- Keine Grafikkarte nötig — die Texterkennung nutzt ausschließlich die CPU. Während der Erkennung liegen mehrere 300-dpi-Seitenbilder gleichzeitig im Speicher (rund 35 MB je A4-Seite und Thread).
- Ablageort:
.dfr-Dateien auf Netzlaufwerken funktionieren, sind aber langsamer. Auf Notebooks für große Stapel Netzbetrieb wählen — im Energiesparmodus drosselt das Betriebssystem die CPU. - Endpoint-Protection: Bei sehr restriktiven Richtlinien eine Ausnahme für den Programmordner vorsehen; die parallele Rasterung erzeugt kurzzeitig viel Datei- und Speicheraktivität.
