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Installation

Der Server wird als in sich geschlossenes Paket ausgeliefert: keine separate .NET-Installation nötig; Texterkennung (inkl. Sprachmodellen), Dokument-Engine, Datenbank und Suchindex sind enthalten. Anwender arbeiten anschließend ohne Installation über den Browser.

Setup-Datei: DocuflairCoreSetup-<Version>.exe (Administratorrechte, 64-Bit, Windows 10 / Windows Server 2016 oder neuer).

Der Assistent fragt zwei Dinge ab:

  • Datenverzeichnis — Standard C:\Program Files\Docuflair\core\data; es nimmt Systemdatenbank, Mandanten-Datenbanken, Dokumentablage, Suchindex und Logdateien auf und ist die Grundlage der Datensicherung
  • Netzwerk — HTTP-Port (Standard 5050), optional HTTPS (Standard-Port 5001) mit PFX/P12-Zertifikat und Passwort

Der Installer richtet danach automatisch ein:

  • Programmdateien unter C:\Program Files\Docuflair\core
  • den Windows-Dienst „Docuflair Core Service“ (Dienstname DocuflairCore, Autostart) und startet ihn
  • Windows-Firewall-Freigaben für die gewählten Ports
  • die Produktionskonfiguration appsettings.Production.json — inklusive eines zufällig erzeugten JWT-Signaturschlüssels und Datei-Logging nach <Datenverzeichnis>\logs\ (Tagesrotation, 30 Dateien)

Update: einfach das neuere Setup ausführen. Der Installer erkennt die vorhandene Installation, stoppt den Dienst, ersetzt die Programmdateien und startet ihn wieder — Produktionskonfiguration, Ports und Datenverzeichnis bleiben unverändert.

Für Linux erfolgt die Bereitstellung per Deployment über SSH (Details und Skripte liefert der Anbieter mit der Auslieferung):

  • Installation nach /opt/velkaris mit eigenem Dienstbenutzer ohne Login-Shell
  • systemd-Dienst velkaris.service (Restart=always, Produktionsumgebung), Verwaltung über systemctl status|restart velkaris
  • Das Datenverzeichnis /opt/velkaris/data bleibt bei Updates erhalten; alles andere wird ersetzt — eigene Anpassungen daher als systemd-Drop-In bzw. Umgebungsvariablen hinterlegen, nicht in appsettings.json
  • Hinter einem Reverse-Proxy die Proxy-Adresse über Velkaris__ForwardedHeaders__KnownProxies__0 bekannt geben
  1. Web-Oberfläche unter http://<server>:5050 öffnen.
  2. Anmelden mit Mandanten-Kürzel system und den Erstzugangsdaten aus der Auslieferung — das System erzwingt sofort die Änderung des Standardpassworts.
  3. Erstkonfiguration abschließen (siehe Betrieb und Sicherheit): Verschlüsselung der Dokumentablage aktivieren, HTTPS bzw. Reverse-Proxy einrichten.
  4. Ersten Mandanten anlegen und Lizenz einspielen. Für den automatisch angelegten Mandanten-Administrator gilt: Standardpasswort sofort manuell ändern — hier erzwingt das System den Wechsel nicht.
  • Anmeldung an der Web-Oberfläche funktioniert.
  • Das Dashboard zeigt den Hintergrund-Worker als Aktiv („Letzter Tick“ wenige Sekunden alt).
  • Für externe Überwachung liefert GET /api/system/health dieselben Kennzahlen.